Abfallentsorgung

Wertstoffhof

der Wertstoffhof befindet sich zur Zeit in Pohlheim-Garbenteich, Gewerbegebiet Grüininger Weg im Wendehammer.
Öffnungszeiten:  Samstags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Annahme von kleineren Mengen Astwerk auf dem Wertstoffhof in Pohlheim

Auf dem Wertstoffhof in Pohlheim wird Astwerk (kein Gras, kein loses Laub) in einer Menge bis zu 0,5 m³ angenommen. Dies ist ungefähr vergleichbar mit dem Volumen von zwei normalen Altpapiertonnen.

Zum Astwerk zählen Zweige von Bäumen und Heckenschnitt, selbstverständlich mit den anhängenden Blättern.  

Gras und loses Laub jedoch sind von der Annahme auf dem Wertstoffhof ausgeschlossen. Der Grund dafür ist die mögliche Entstehung von Sickersäften und Gerüchen, denn das Material kann in den Containern nicht sofort direkt gut vermischt werden für die weitere Kompostierung.  Daher  wird im Sammelcontainer ausschließlich Astwerk angenommen.

Als beste Möglichkeit für Gras und Laub empfiehlt der Landkreis, es im eigenen  Garten gut gemischt mit strukturreichem Material (kleinteilige Äste), zu einem Komposthaufen aufzuschichten und so gleichzeitig guten Kompost für den Garten zu gewinnen. Alternativ  dazu kann es in die Biotonne eingefüllt werden.  Sowohl Astwerk als auch Gras und Laub können, in größeren Mengen gegen Gebühr, beim Abfallwirtschaftszentrum in Gießen, Lahnstraße 220, abgegeben werden.


Abgegeben werden können in einer Menge von bis zu etwa einem halben Kubikmeter: 

• Altholz aus dem Wohnbereich
• Bauschutt ohne Porenbeton, ohne Rigips
• Metall ohne Gaskartuschen oder Ölanhaftungen
• Energiesparlampen
• Korken
• Elektrokleingeräte bis Toastergröße
• Papier und Pappe
• Kunststoffgegenstände, auch große wie Regenfass oder Gartenstühle (keine Verpackungen)
• Tinten- und Tonerkartuschen
• CD`s und DVD`s ohne Hülle
• Astschnitt

Gegenstände, die wegen ihrer Art oder Menge nicht am kommunalen Wertstoffhof angenommen werden, können fast ausnahmslos zum Abfallwirtschaftszentrum AWZ des Landkreises in der Lahnstraße 220 in Gießen teils kostenfrei, teils kostenpflichtig abgegeben werden.

Im Einzelnen ist zu beachten: Abfall Holz 1

Diese Hölzer können in die Holzcontainer:

• Holz unbehandelt sowie lackiert, lasiert, verleimt
• Möbel, Innentüren, Platten aus Holz, aus Holzwerkstoffen, auch Spanplatten, Sperrholzplatten, Multiplex, mit PVC-haltigen Werkstoffen,  z.B. Holz-Schublade mit Kunststoffanteil Arbeitsplatten aus Holz mit  beschichteter Oberfläche
• Obstkisten (Einweg), auch Transportkisten aus Holzwerkstoffen, unbehandelte Holzpaletten, auch mit Paletten-Fuß aus Holzwerkstoffen
• Schaltafel, Schalholz vom Betonieren ohne Öl-Anhaftungen

Dies darf nicht hinein:
Generell darf  kein mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz im Wertstoffhof angenommen werden.
Dies betrifft zum Beispiel Holz aus dem Außenbereich wie Zäune, Außentüren, Holzfachwerk, Bahn-schwellen, imprägnierte  Bauhölzer, Fensterläden, Fensterrahmen, imprägnierte Gartenmöbel.

Bei der Sammlung des Altholzes an den kommunalen Wertstoffhöfen geht es auf Basis der Vorgaben der Altholzverordnung nach den Fragen: Wo kommt das Altholz her, wozu wurde es genutzt? Abfall Holz 2  Grundsätzlich gilt,  dass man bei Holz aus dem Außenbereich davon ausgehen muss,  dass dieses Material imprägniert ist.  Die weiß lackierten alten Fensterrahmen wurden mit bleihaltigem „Bleiweiß“ gestrichen und dürfen deshalb nicht in die Holzcontainer. Bei Zäunen,  Jägerzäunen, Gartenmöbeln, Spielplatzgeräten, Hölzer aus dem Garten- und Landschaftsbau ist das ehemalige Behandlungsmittel  oft nicht mehr zu erkennen (beim Kauf ursprünglich grün oder braun, weil mit Kupfer- oder Chromsalz imprägniert), ist die Farbe in wenigen Jahren verschwunden, die chemischen Inhalte jedoch noch vorhanden.  Deshalb müssen diese Hölzer über das Abfallwirtschaftszentrum AWZ entsorgt werden.
Der blaue lackierte Stuhl (siehe Foto) darf beispielsweise in den Holzcontainer, die Zaunelemente gehören nicht in die Holzcontainer, sondern ins Abfallwirtschaftszentrum AWZ  Lahnstraße 220 in Gießen.


Bauschutt:

Bauschutt darf  nur sortenrein ohne Kabel, Metall, Holz oder Erdanhaftungen angeliefert werden. 

Dieser Bauschutt kann zum Wertstoffhof gebracht werden:
• Waschbecken & Toilettenschüssel
• Betonstücke, - reste, -rohre
• Boden- & Wandfliesen
• Porzellangeschirr
• Klinkersteine
• Ziegelsteine
• Natursteine
• Backsteine
• Pflastersteine
• Zement
• Mörtel
• Splitt
• Kies
aber  keine Erde, kein Lehm, kein Porenbeton, kein Rigips.
Der an den kommunalen Wertstoffhöfen im Landkreis Gießen angenommene Bauschutt wird direkt zu Bauschuttrecyclern im Landkreis gefahren. Dies ist kostengünstig und Bauschutt in kleinen Mengen kann so kostenlos bei den Wertstoffhöfen angenommen werden. Porenbeton (Gasbeton) ist für diese Bauschuttverwerter nicht verwertbar.

Im AWZ Abfallwirtschaftszentrum Gießen Lahnstraße 220 werden Leichtbausteine, Gasbeton, Porenbeton, Porenbetonsteine kostenpflichtig angenommen und gehen in eine andere etwas teurere Verwertung.

Bitte trennen Sie sorgfältig die Materialien, die sie anliefern möchten. Vermischungen müssen grundsätzlich abgewiesen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallwirtschaft des Landkreises Gießen Telefon 0641-9390 1996, abfallwirtschaft@lkgi.de


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